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Manfred Poor

LensCulture

Manfred Poors Fotografien in “And I used to look at the sky” öffnen dem Betrachter einen neuen Wahrnehmungsraum und zeigen, was hinter dem Verborgenen steckt. Die Werke sprengen die Grenzen der Rezeption und veranschaulichen die Kraft der Natur und den aus ihr gegebenen künstlerischen Wirkungsraum. Die Bilder der Zersetzung, Zersplitterung, Fäulnis und Oxidation wurden in einem Zeitraum von drei Jahren am Tiberufer in Rom aufgenommen und rahmen vorgefundene Realität und transformieren diese gleichzeitig in eine anmutige Fiktion.

“Eine neue Art von Fotografie, die hier geschaffen wird. Sie wirkt hyperrealistisch, basierend auf einer fotografischen Natur, mit einem sehr malerischen Charakter”

Die Konstituierung zweier Emotionen: Verfall und Poesie

Der Blick des Betrachters setzt sich über Zerstörung und Verwitterung hinweg, sucht das Organische und Lebendige, lässt neue Landschaften entstehen – sie spiegeln das Leben des Flusses wider, das Treibenlassen, die Weitenüberlagerung, die Poesie im Verfall. „Die Begegnung mit der Achtlosigkeit, das Phänomen des Vergessens“ berührt in diesen Momenten. Es geht um ein Innehalten, darum, den Fokus auf vermeintlich nichtssagende Dinge zu lenken.